Blutkrebs

Blutkrebs ist ein Sammelbegriff für alle Krebserkrankungen, die das Blut, das Knochenmark oder das Lymphsystem betreffen. Blutkrebs entsteht, wenn sich entartete Blutzellen unkontrolliert vermehren und so die normalen Funktionen des Blutes beeinträchtigen. Man unterscheidet drei Gruppen von Blutkrebs:

Leukämie

Leukämie entsteht, wenn sich einzelne Typen von Blutzellen übermässig vermehren. Meist sind es die weissen Blutkörperchen («Leukämie» ist Griechisch für «Weissblütigkeit»). Sie werden zwar in grosser Zahl produziert, sind aber nicht funktionstüchtig und verdrängen die gesunden Blutzellen. Leukämien können sehr plötzlich auftreten und sich rasch verschlimmern (akute Leukämie) oder aber langsam voranschreiten (chronische Leukämie). Akute Leukämien, wie beispielsweise die Akute Myeloische Leukämie (AML), können in allen Altersgruppen vorkommen. Chronische Leukämien hingegen betreffen vorwiegend ältere Menschen.
Mit 25% aller neuen Leukämie Diagnosen ist die Chronische Lymphatische Leukämie (CLL) die häufigste Leukämieart.

Lymphome

Lymphome sind bösartige Erkrankungen des Lymphsystems. Weisse Blutkörperchen (Lymphozyten) vermehren sich in den Lymphknoten unkontrolliert und verdrängen mit der Zeit die gesunden Lymphozyten. Das schwächt die Immunabwehr und die Blutbildung. Man unterscheidet zwischen dem Hodgkin-Lymphom (nach dem Pathologen Thomas Hodgkin) und allen übrigen, den Non-Hodgkin-Lymphomen.
In der Schweiz erkranken jährlich 1‘700 Menschen an einem Lymphom. Non-Hodgkin Lymphome machen etwa 85% der Lymphom-Erkankungen aus.

Multiples Myelom

Multiples Myelom ist eine Erkrankung der Plasmazellen, einer speziellen Sorte von Blutzellen im Knochenmark. Man spricht deshalb auch von «Knochenmarkkrebs». Die kranken Plasmazellen (Myelomzellen) vermehren sich unkontrolliert zu Zellhaufen. Sie verdrängen die gesunden Blutzellen und können zum Abbau von Knochensubstanz führen.
Mit rund 17% aller Blutkrebsneuerkrankungen ist das Multiple Myelom nach dem Non-Hodgkins Lymphom der zweithäufigste Blutkrebs.

AbbVies Schlüsselrolle in der Blutkrebsforschung und -therapie

Die Symptome von Blutkrebs sind häufig recht unspezifisch. Trotzdem gilt es, die Anzeichen ernst zu nehmen. Denn je früher ein Blutkrebs erkannt wird, desto besser. Dank grosser Fortschritte in der medizinischen Forschung sind gewisse Arten von Blutkrebs heute heilbar. Andere Blutkrebsformen sind aber nach wie vor nur schlecht behandelbar. Speziell für diese Blutkrebs-Patienten mit schlechter Prognose möchte AbbVie eine entscheidende Verbesserung erreichen. Krebsarten mit einem grossen Bedarf an neuen, wirksamen Therapien stehen im Zentrum von AbbVies Forschung.
Dem Blutkrebs widmet AbbVie darum ganz besondere Aufmerksamkeit.